Tarot

Der Tarot hat zu Beginn des 20. Jahrhunderts verschiedene Formen ausgeprägt. Es gibt einen deutschen Tarot, einen französischen und einen englischen. Ihnen zugrunde liegt wohl eine Überlieferung, die auf die italienische Renaissance zurückgeht und die sich an der Symbolik der Alchemie, der Planeten, des Tierkreises und der vier Elemente orientiert.

Neben dem heute sehr populären Tarotdeck von A. E. Waite gibt es auch jene von Aleister Crowley und Paul Foster Case. Alle drei gehören zum Umkreis des englischen Hermetic Order of the Golden Dawn. Case wiederum hat die “jüngste”, aber auch anspruchvollste Version des Tarots, die eine modifizierte Ausrichtung von Symbolik und Reihenfolge der Karten impliziert, aber stimmig erscheint, weil sein Deck eine schlüssige Kombination von Elementen, Tierkreisen, Planeten und hebräischen Buchstaben bietet. Damit wird auch deutlich, dass der Tarot ein hochkomplexes, symbolisches Gebilde ist, das auf innere Bilder und Symbolik verweist. Tarot kann ein Wegweiser im Labyrinth der Seele sein. Wolfram Frietsch wird sich im Vortrag auf eine Auswahl an Karten beschränken, beginnend beim “Narren” bis hin zu Nummer 7, dem “Wagen”.

Date
Jan 01 1970
Time
9:30 am - 12:30 pm CET (08:30 UTC)
Online-Zoom
Cost
€45.00

Speaker

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