„Wenn dein Haus in Flammen steht, wärme dich daran.“ (Spanisches Sprichwort)
Soll man sich wirklich freuen, wenn Besitz zu Asche wird? Oder spricht dieses Bild von einem inneren Feuer, das uns aufrüttelt, verwandelt und zu neuer Lebendigkeit führt?
Das Haus begleitet den Menschen seit Beginn seiner Kulturentwicklung. Es begrenzt, umhüllt, bietet Raum zur Entfaltung – und steht seit jeher als Symbol für den Menschen selbst: für Körper, Seele, Struktur und inneres Zuhause. Der Vortrag begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte der Hüllenbildung – von Höhlen, Hütten, Kirchen…. zu Innen- und Bewegungsräumen der Seele. Welchen Einfluss hat die Bauweise, die Struktur und Binnendifferenzierung für das Leben in den verschiedenen „Häusern“?
Durch Sandbilder, Träume und Bilder verschiedener Hausformen sowie ihrer Konstruktionen, eröffnet der Vortrag überraschende Perspektiven auf ein vertrautes Motiv und Symbol – zwischen Architektur und menschlicher Seele. Ein Vortrag für alle, die schon einmal umgebaut, aufgeräumt, einen Einsturz erlebt oder innerlich neu eingezogen sind.
Anmeldung via info@psychologische-gesellschaft-basel.ch