Tanzwege spiegeln Lebenswege – Identität zwischen Vergangenheit und Zukunft
Impulse für persönliche Selbstwerdung
Tanz ist ein Erleben im Augenblick des Hier und Jetzt. In der meditativen Einstellung orientiert sich der Tanz im vergegenwärtigenden Spannungsfeld zwischen Vergehendem und Werdendem. Identitätsstiftend ist, Vergangenes vergehen zu lassen und Zukünftigem gegenüber offen zu sein.
Die Meditation im Tanz greift die Form des Kreistanzes auf. Die Kreisbahn kann als Lebensbahn verstanden werden, deren beide Laufrichtungen die Zeitläufe des Vergehens und Werdens symbolisieren. Tanzwege spiegeln Lebenswege. Schritte auf die Kreismitte vermitteln zentrierende, die Identität fördernde Kräfte. In der Umkreisung der Mitte fügen sich den Zeitachsen zentrierende Impulse zu, die auf den Weg der Selbstwerdung einwirken können.
Die Methode der Meditation im Tanz bietet im unmittelbaren Erleben von Körper und Seele einen Übungsweg an, sich der eigenen Identität zwischen Geworden-Sein und Gemeint-Sein bewusst zu werden. Die einzelnen Angebote greifen identitätsfördernde Aspekte jahreszeitlicher Wandlungsphasen auf.
Die Seminare können einzeln belegt werden. Vorerfahrungen sind nicht notwendig.